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Ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf.
Genauer gesagt, auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik.
Gleich um die Ecke von Todesangst,
nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie.
 (Bernd das Brot)

"Verrückt sein bedeutet nicht zu zerbrechen oder ein dunkles Geheimnis in sich zu tragen, dass sind du und ich in Überlebens Größe. Wenn du jemals eine Lüge erzählt und es genossen hast, wenn du je deiner Leidenschaft freien Lauf gelassen hast, wenn du dir je gewünscht hast, du könntest für immer ein Kind bleiben."

 

Was ist Borderline - Definition
Definition: Die Borderline-Störung ist in der Öffentlichkeit bekannt als "die Krankheit, bei der sich die Leute die Arme aufschneiden". Aber nicht jeder, der eine Borderline-Persönlichkeitsstörung hat, ritzt sich die Arme auf. Und nicht jeder, der sich die Arme aufritzt, hat eine Borderlinestörung. Diese Krankheit ist sehr vielschichtig. Die Borderlinestörung gehört zu den Persönlichkeitsstörungen, was bedeutet, dass ganz normale Eigenschaften, die bei vielen Menschen vorkommen, hier in extremer Stärke und überdauernd über verschiedene Situationen und lange Zeiträume hinweg bestehen. Hauptsymptome bei einer Borderline-Störung sind vor allem die Instabilität von Beziehungen, Stimmungen und Selbstbild. Es herrscht kein einheitliches Bild vor, das Krankheitsbild ist von Person zu Person verschieden.

 

Symptome - Borderline Syndrom
Borderline Syndrom - Symptome: Die Kriterien der Borderline-Persönlichkeitsstörung bzw. Borderline-Syndroms nach DSM IV (301.83) lauten, wobei mindestens 5 der 9 Punkte für eine Diagnosestellung zutreffen müssen:

Verzweifeltes Bemühen, ein reales oder imaginäres Verlassenwerden zu verhindern.
Intensives Muster von instabilen, intensiven zwischenmenschlichen Beziehungen, das durch einen Wechsel zwischen den beiden Extremen Überidealisierung und Abwertung gekennzeichnet ist.
Anhaltend und deutlich gestörtes, verzerrtes oder instabiles Selbstbild.
Impulsivität bei mindestens zwei potentiell selbstschädigenden Aktivitäten, zum Beispiel Geldausgeben, Sexualität, Substanzmissbrauch, Ladendiebstahl, rücksichtsloses Autofahren, Fressanfälle.
Wiederholte Selbstmorddrohungen, Gesten oder Versuche oder selbstverstümmelnde Verhaltensweisen.
Instabilität im affektiven Bereich: ausgeprägte Stimmungsschwankungen, zum Beispiel Euphorie, Reizbarkeit oder Angst (ein paar Stunden andauernd, selten länger als einige Tage).
Chronisches Gefühl der Leere.
Übermäßige, starke Wut oder Unfähigkeit, die Wut zu kontrollieren, zum Beispiel häufige Wutausbrüche, andauernde Wut, wiederholte Prügeleien.
Vorübergehende, stressabhängige schwere dissoziative (Erklärung siehe weiter unten) Symptome oder paranoide Wahnvorstellungen.
Im ICD 10 wird das Borderline-Syndrom unter F60.3 Emotional instabile Persönlichkeitsstörung eingeordnet.
Zur Emotional instabilen Persönlichkeitsstörung gehören die Symptome:
deutliche Tendenz, impulsiv zu handeln ohne die Konsequenzen zu berücksichtigen
wechselnde, instabile Stimmung
geringe Fähigkeit zum Vorausplanen und Ausbrüche von intensivem Ärger können zu gewalttätigem Verhalten führen (oft ausgelöst, wenn impulsive Handlungen von anderen kritisiert oder behindert werden).

 

Dabei gibt es zwei Erscheinungsformen der emotional instabilen Persönlichkeitsstörung: impulsiver Typus und F60.31 Borderline Typus :
zusätzlich zu einigen Merkmalen emotionaler Instabilität sind das eigene Selbstbild, Ziele und innere Präferenzen (auch der sexuellen) unklar und gestört. Meist besteht ein chronisches Gefühl innerer Leere.
Die Neigung zu intensiven, aber unbeständigen Beziehungen führt zu wiederholten emotionalen Krisen mit übermäßiger Anstrengung, nicht verlassen zu werden, und Suiziddrohungen oder selbstschädigenden Handlungen (auch ohne deutliche Auslöser).

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