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Ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf.
Genauer gesagt, auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik.
Gleich um die Ecke von Todesangst,
nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie.
 (Bernd das Brot)
Selbstbild/Selbsthass

Ich sehe die anderen Menschen. Sehe sie an und finde an den meisten irgendetwas schönes. Nicht an allen, nein aber an den meisten. Und ich sehe mich. Ich sehe mich an und will mich übergeben. Das ist keine Floskel sondern mich überkommt tatsächlich der Brechreiz. Nichts an diesem Körper ist schön. Er ist total unansehnlich. Überall schwabbelt es. Das Gesicht hat keine schönen Züge. Haare sind auch nicht sonderlich schön. Alles ist wiederwertig.

Der große Held behauptet genau das Gegenteil und sagt mir immer wieder wie hübsch er mich findet. Eben so Sunrise. Sie sagt mir das auch immer wieder. Aber ich kann es nicht annehmen. Und ich frage mich ständig wieso sie mir das sagen. Wie sie mich nur hübsch finden können. Heuchelei? Steckt was dahinter? Ehrlichkeit? Letzteres ist für mich eigentlich am unwahrscheinlichsten. Nur wieso sollten sie mir etwas vorlügen? Wieso hat man mir früher was vorgelogen?

Vergangenheit und Gegenwart dürfen sich nicht vermischen!

ES Gedanken. Wieder zurück. Wieder hungern. Ich war auf einem so "guten" Weg. Hab mir 20 Kilo runtergehungert und wollte weiter. Dann Schwangerschaft und ich ging auf. Ich hasse ihn diesen fetten Körper und will einfach nur wieder Hungern und Kotzen. Es wäre ein Rückschritt. Ein wahnsinnig großer sogar und auch noch willentlich herbeigeführt.

Am liebsten gleich jetzt anfangen. Nichts essen. Einfach gar nichts. Aber was wäre dann? Der große Held würde sich Sorgen machen. Gesund wäre es auch nicht. Aber es wäre erfolgreich. Es reizt so sehr. Die Sehnsucht ist so groß.

Kann ich eigentlich jemals mit meinem Körper zufrieden sein? Ich weiß e snciht. Fakt ist ich bin dick und will es nicht sein. Ich will dünn sein. Ich werd wütend, eifersüchtig wenn ich dünne Frauen/Mädchen sehe. Ich will auch so sein. Mein Essverhalten war nie normal auch als Kind schon nicht. Wieso wurde nie etwas unternommen? Etwas GUTES? Es passierten nur Dinge die das Essproblem verstärkten. Frustessen, Trotz, Hungern, Kotzen, Verweigerung, gezwungen zu essen, unabsichtliches Erbrechen, fressen. So zieht es sich durch meine Kindheit und Jugend.

"Dünn kann ich mir Dich gar nicht vorstellen." wurde mir mal gesagt und es sitzt tief. Da hätte man mir auch gleich sagen können dass ich schon immer fett war und es auch immer bleiben werde. Und wenn ich daran denke will ich es ihr zeigen. Will es Major zeigen. Will es allen zeigen. Will allen zeigen dass ich Disziplin und Selbstbeherrschung besitze und hungern kann.

Aber eine ES ist tükisch. Man sitzt schneller viel zu tief drinne als man es überhaupt überblicken kann. Das hält mich zurück. Oder auch nicht? Nicht wirklich. Das wär mir eigentlich egal. Was mich wirklich zurückhält ist der kleine Held. Mein Sohn. Kinder brauchen Stabilität und keine essgestörte, depressive Mutter. Er hält mich davon ab. Aber ich weiß nicht obd as so bleibt. Ob der Gedanke daran stark genug ist.

Bin ich eine schlechte Mutter weil ich so denke? Würde mir jemand anderes diese Frage stellen würde ich sagen Nein da die Psyche und die Gedanken zu kompliziert sind als das man sie einfach so abtun könnte. Ich stelle mir jedoch selber diese Frage und sage Ja du hast e snicht verdient Mutter eines so tollen Jungen zu sein.

20.4.10 12:16
 


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