Schmetterlinge in weiß
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Ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf.
Genauer gesagt, auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik.
Gleich um die Ecke von Todesangst,
nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie.
 (Bernd das Brot)
Tod

Angels Mutter ist tot. Ich habs vor kurzem erfahren. Der große Held und ich standen am Fenster und haben geraucht. Angel kam grade um die Ecke und hatte eine Zigarette in der Hand. "Hey seit wann rauchst du denn wieder?"

"Seit meine Mutter letzte Woche verstorben ist." PENG das saß. Sprachlos, erschüttert, fassungslos. Ich kenne diese Familie jetzt seit gut 11 Jahren. Die Familie war/ist echt gebeutelt. Der Vater hatte Parkinson und ist vor einigen Jahren verstorben. Angels Bruder hatte vor 3 Jahren einen Oberschenkelhalsbruch und Die Mutter bekam Gesichtskrebs. Angel selber hat Asthma und schon einige Schicksalsschläge in Sachen Beziehungen hinnehmen müssen. Außerdem vermuten wir (ich und einige Freunde von ihr) dass Angel eine psychische Störung hat. 

Wenn es kommt dann immer gleich hart auf hart. Es ist ungerecht dass manche Menschen echt so viel im Leben ertragen müssen. Und der Tod tut so weh und ich trauere um Angels Mutter und mir fehlen einfach die Worte

23.4.10 08:32


Das Gefühl

Als Schauspieler bezeichnet man Personen, die mit den Mitteln der Sprache, der Mimik und Gestik oder Pantomimik etwas anderes als sich selbst – eine Rolle, d. h., in der Regel eine andere Person – leibhaftig verkörpern.
 
Vielleicht ist es ja das was alle wollen. Dass man immer nur lächelnd und quietschvergnügt durch die Gegend hüpft auch wenn man ganz genau weiß dass das Innen ganz anders aussieht. Dass es einem eigentlich schlecht geht.
 
Genau dieses Gefühl wird mir immer wieder so oft vermittelt. Ich sage was bei mir innen los ist. Dass etwas mich verletzt oder enttäuscht oder wütend macht und oft betrachte ich es ja auch noch ganz objektiv und sage dass es sich aber auch einfach nur so anfühlt grade und es deswegen nicht wirklich so sein muss. Dass es halt nur ein Gefühl ist.
 
"∂αѕ gєƒüнℓ ιѕт αυѕ ∂єя кιѕтє яαυѕ,
υη∂ єѕ ѕιєнт ωιє∂єя ѕσ вℓєη∂єη∂ αυѕ,
υη∂ ∂αѕ ℓєвєη ωιя∂ zυм ωαяєηнαυѕ,
ιcн вєнαℓт єѕ gℓєιcн αη."

 
Ich sage was los ist und es wird mir zum Vorwurf gemacht. Und nicht nur ein Mal sondern immer und immer wieder. Was soll ich tun? Soll ich alles verstecken? Keine wirklichen Gefühle mehr zeigen? Schauspielern? Ich weiß nicht ob das gut und richtig wäre aber vielleicht ist es was andere wollen.  Aber ich muss doch auch meine Gefühle äussern dürfen. Gefühle zeigen und äussern ist wichtig und ich will nicht wieder diese Maske aufsetzen und einfach nur so tun als ob....
 
"нιєя zυ єηg, ∂α zυ ѕтяєηg,
ιяgєη∂ωσ кηєιƒт єѕ мιcн.
zυ ѕкυяяιℓ, ηιcнт мєιη ѕтιℓ,
∂αѕ gєƒüнℓ ѕтєнт мιя ηιcнт."

22.4.10 09:44


Die Seele

"Die Seele ist in einem ganz tief drin,
im Herzen.
Manchmal kann man sie spüren
nachts wenn man alleine ist.
Wenn die Seele krank ist geht man ins Krankenhaus
oder zum Hautarzt.
Die Seele wiegt Ein und n halben Kilo.
"
21.4.10 23:29


Träume *Trigger*

Die Nacht war schlimm. Sehr schlimm. Träume von dem was damals passiert ist. Kleines Mädchen großer Mann. "Fass ihn an, los das fühlt sich schön an." Ekel. Brechreiz. Angst. "LOS MACH SCHON!" Aus dem Körper fliehen, tot machen. Hoffen dass es schnell vorbei ist. Ekelhafter Geschmack im Mund. "Los Zunge raus." Ich will weg. Mama wo bist du? Hilfe. Schmerzen. Angst. Niemand hilft. Sein Stöhnen. Endlich ist es vorbei.

Böses Mädchen. Hat was schlimmes getan. Unser Geheimnis. 

21.4.10 11:34


Vom Höhenflug und dem tiefen Fall

Ich dachte ich hätte es geschafft. Ich dachte wirklich ich hätte einen Zugang zu ihr gefunden. Sie hat sich geöffnet. Nicht viel aber ein kleines Stück und das fand ichs chon so wahnsinnig toll. Dann plötzlich Rückzug ihrerseits. Vielleicht war meine Freude übereilt? Ich hoffe nicht. Vielleicht braucht sie Zeit. Sie hat Angst das weiß ich, weil es ihr unbekannt ist dass man ehrlich Interesse an ihr und ihrer Geschichte hat. Vielleicht muss sie erstmal darüber nachdenken.

Ich mache mir Sorgen um sie. Sie steckt fest in ihrer Einsamkeit und ihrem "So kenne ich es also lasse ich es so weiterlaufen" - Denken. Das ist riskant. Sie hat viel mitgemacht und erlebt in letzter Zeit und ist alles andere als stabil. Sie sagt es ist nichts und man muss sich keine Sorgen machen aber was sollte sie auch sonst anwtorten wenn sie sich nicht traut zu vertrauen und Hilfe anzunehmen? Wer würde dann nicht sagen dass alles okay ist? Oh ich hoffe sie meldet sich bald wieder.

Vielleicht war ich auch zu plump? Vielleicht habe ich sie überrumpelt?

Ich weiß ich habe keine Verantwortung für sie aber ich mache mir Sorgen und vieles von ihr kommt mir so bekannt vor, da es mich, wie ich früher war, wiederspiegelt und ich weiß wohin es führen kann. Bitte melde Dich bald.

20.4.10 19:34


Totenbraut

Serbien im 18. Jahrhundert: Die vierzehnjährige Jasna wird von ihrem Vater an den reisenden Pferdezüchter Jovan Vucovic verkauft, der einen Gutshof an der Grenze zum Osmanischen Reich besitzt. Dort soll sie seinen Sohn Danilo heiraten und ihm einen Erben schenken. Doch nach der hastig abgehaltenen Hochzeit merkt Jasna schnell, dass mit ihrem Ehemann und dessen Familie etwas nicht stimmt. Zum einen verweigert Danilo sich ihr und spricht nicht mit ihr, schon gar nicht über den geheimnisvollen Tod seiner Mutter. Zum anderen ist die Familie aus dem Dorf verbannt: Sie darf nicht am Gottesdienst teilhaben und es gibt viele widersprüchliche und schaurige Gerüchte; sogar von einem Fluch und Vampir ist die Rede. In ihrer großen Angst und Verzweiflung gibt Jasna nur der junge Holzfäller Duschan Halt und sie verliebt sich in ihn. Während sich die mysteriösen Vorkommnisse häufen -- seltsame Todesfälle, gerissene Schafe und blutige Male an Pferdehälsen -- und die Dorfbewohner immer hysterischer werden, kommt Jasna langsam den dunklen Geheimnissen ihrer neuen Familie auf die Spur.
 
Totenbraut von Nina Blazon
 
Heute werde ich anfangen es zu lesen. Ich bin gespannt.
20.4.10 16:10


Thema Essen

Das Thema Essen zieht sich durch den ganzen Tag. Ich hab heute ein Kräuterbaguette gegessen und bin jetzt dabei so eine 5 Minuten Terrine zu essen. Nebenbei trinke ich Apfelschorle.

Kräuterbaguette 295 kcal
5 Minuten Terrine 44 kcal
Apfelschorle 28 kcal (pro 100 ml)

Und ich bin mir nicht mal sicher ob ich es schaffe diese 5 Minuten Terrine aufzuessen. Aber selbst wenn dann komme ich bisher etwa auf eine Menge von 479 kcal, wenn ich einfach mal für 500 ml Apfelschorle rechne. (Wobei ich eigentlich weniger getrunken habe) Mein Tagesbedarf liegt aber eigentlich bei ca. 2250 kcal. Dass ich bis ich heute Abend schlafen werde, ganz sicher keine 1771 kcal mehr zu mir nehmen werde steht ausser Frage.

Es war nicht geplant, nicht beabsichtigt und auch nicht vorher abgeschätzt und durchgerechnet sondern es ist nun einfach so. Vielleicht fällt es schwer das zu glauben weil ich heute noch davon sprach dass die Sehnsucht nach Hungern so groß ist aber genau so wars, dass ich es NICHT beabsichtigt getan habe.

Ich scheine mich auf extrem dünnem Eis zu bewegen.

20.4.10 16:03


20.4.10 14:11


Schmetterling

"ѕcнмєттєяℓιηg,
ωιяƒ ∂ιcн ιη ∂єη ωιη∂.
мєιη ѕcнмєттєяℓιηg,
zєιg ωιє gяσѕѕ ∂єιηє ƒℓügєℓ ѕιη∂.
ѕcнмєттєяℓιηg,
ℓαѕѕ мιcн ιη ∂єιηє ωєℓт нιηєιη.
ѕcнмєттєяℓιηg,
ιcн ωιℓℓ ѕσ ωιє ∂υ ѕєιη."
 

20.4.10 12:20


Selbstbild/Selbsthass

Ich sehe die anderen Menschen. Sehe sie an und finde an den meisten irgendetwas schönes. Nicht an allen, nein aber an den meisten. Und ich sehe mich. Ich sehe mich an und will mich übergeben. Das ist keine Floskel sondern mich überkommt tatsächlich der Brechreiz. Nichts an diesem Körper ist schön. Er ist total unansehnlich. Überall schwabbelt es. Das Gesicht hat keine schönen Züge. Haare sind auch nicht sonderlich schön. Alles ist wiederwertig.

Der große Held behauptet genau das Gegenteil und sagt mir immer wieder wie hübsch er mich findet. Eben so Sunrise. Sie sagt mir das auch immer wieder. Aber ich kann es nicht annehmen. Und ich frage mich ständig wieso sie mir das sagen. Wie sie mich nur hübsch finden können. Heuchelei? Steckt was dahinter? Ehrlichkeit? Letzteres ist für mich eigentlich am unwahrscheinlichsten. Nur wieso sollten sie mir etwas vorlügen? Wieso hat man mir früher was vorgelogen?

Vergangenheit und Gegenwart dürfen sich nicht vermischen!

ES Gedanken. Wieder zurück. Wieder hungern. Ich war auf einem so "guten" Weg. Hab mir 20 Kilo runtergehungert und wollte weiter. Dann Schwangerschaft und ich ging auf. Ich hasse ihn diesen fetten Körper und will einfach nur wieder Hungern und Kotzen. Es wäre ein Rückschritt. Ein wahnsinnig großer sogar und auch noch willentlich herbeigeführt.

Am liebsten gleich jetzt anfangen. Nichts essen. Einfach gar nichts. Aber was wäre dann? Der große Held würde sich Sorgen machen. Gesund wäre es auch nicht. Aber es wäre erfolgreich. Es reizt so sehr. Die Sehnsucht ist so groß.

Kann ich eigentlich jemals mit meinem Körper zufrieden sein? Ich weiß e snciht. Fakt ist ich bin dick und will es nicht sein. Ich will dünn sein. Ich werd wütend, eifersüchtig wenn ich dünne Frauen/Mädchen sehe. Ich will auch so sein. Mein Essverhalten war nie normal auch als Kind schon nicht. Wieso wurde nie etwas unternommen? Etwas GUTES? Es passierten nur Dinge die das Essproblem verstärkten. Frustessen, Trotz, Hungern, Kotzen, Verweigerung, gezwungen zu essen, unabsichtliches Erbrechen, fressen. So zieht es sich durch meine Kindheit und Jugend.

"Dünn kann ich mir Dich gar nicht vorstellen." wurde mir mal gesagt und es sitzt tief. Da hätte man mir auch gleich sagen können dass ich schon immer fett war und es auch immer bleiben werde. Und wenn ich daran denke will ich es ihr zeigen. Will es Major zeigen. Will es allen zeigen. Will allen zeigen dass ich Disziplin und Selbstbeherrschung besitze und hungern kann.

Aber eine ES ist tükisch. Man sitzt schneller viel zu tief drinne als man es überhaupt überblicken kann. Das hält mich zurück. Oder auch nicht? Nicht wirklich. Das wär mir eigentlich egal. Was mich wirklich zurückhält ist der kleine Held. Mein Sohn. Kinder brauchen Stabilität und keine essgestörte, depressive Mutter. Er hält mich davon ab. Aber ich weiß nicht obd as so bleibt. Ob der Gedanke daran stark genug ist.

Bin ich eine schlechte Mutter weil ich so denke? Würde mir jemand anderes diese Frage stellen würde ich sagen Nein da die Psyche und die Gedanken zu kompliziert sind als das man sie einfach so abtun könnte. Ich stelle mir jedoch selber diese Frage und sage Ja du hast e snicht verdient Mutter eines so tollen Jungen zu sein.

20.4.10 12:16


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